MRT Myelon (Rückenmark)

Wirbelsäule

MRT Myelon (Rückenmark)

Rückenmark im Fokus: MRT Myelon (Kernspintomographie) bei Verdacht auf Entzündung, Tumor oder Durchblutungsstörung, etwa bei multipler Sklerose. Auch für Verlaufskontrollen.

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In der Röhre
30–45
Befund
1–3

Für wen

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Für Patientinnen und Patienten mit Gefühlsstörungen, Lähmungserscheinungen oder Gangunsicherheit, bei denen eine Erkrankung des Rückenmarks vermutet wird, etwa bei multipler Sklerose – MRT Myelon (Rückenmark) in Frankfurt auf neurologische Überweisung.

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Wann

  • Verdacht auf entzündliche Erkrankung des Rückenmarks (Myelitis), z.B. bei multipler Sklerose (MS), NMOSD oder MOG-Antikörper-Erkrankung
  • Diagnosestellung und Verlaufskontrolle bei multipler Sklerose, wenn Herde im Rückenmark für die Einordnung wichtig sind
  • Fortschreitende Gangstörung oder Gefühlsstörung beider Beine mit Frage nach Rückenmarkskompression, Tumor oder Gefäßfehlbildung (z.B. spinale Durafistel)
  • Bekannte oder vermutete Höhlenbildung im Rückenmark (Syringomyelie), z.B. bei Chiari-Fehlbildung
  • Verdacht auf stoffwechselbedingte Rückenmarksschädigung (z.B. Vitamin-B12-Mangel) ergänzend zur Labordiagnostik

Wann nicht

  • Akut aufgetretene Querschnittsymptomatik (plötzliche Lähmung beider Beine, Blasenlähmung): sofortige Vorstellung in einer Klinik
  • Rein lokaler Rückenschmerz ohne neurologische Ausfälle: hier ist die Untersuchung des jeweiligen Wirbelsäulenabschnitts passender
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher)

Was die Bilder beantworten

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  • Sagittale T2 und STIR bzw. PD über Hals- und Brustmark: Entzündungsherde, Ödem, Höhlenbildung
  • Axiale T2: Lage eines Herdes im Querschnitt (z.B. seitlich, zentral) – wichtig für die Unterscheidung verschiedener Myelitisformen
  • T1 vor und nach Kontrastmittel: aktive Entzündung, Tumor, Gefäßfehlbildung
  • Häufig ergänzend MRT des Kopfes bei MS-Frage, da Herde im Gehirn zur Diagnose beitragen

Ablauf

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  1. Ankommen

    Anmeldung, neurologische Symptome, bekannte MS oder andere Grunderkrankung, Vor-MRTs.

  2. Aufklärung

    Längere Untersuchung, da meist Hals- und Brustmark untersucht werden; Kontrastmittel ist in der Regel vorgesehen.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Kopf-Hals- und Wirbelsäulenspule, Venenzugang am Arm.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 30–45 Minuten, abhängig von der Zahl der Abschnitte.

  5. Gespräch

    Nach der Untersuchung besprechen wir die Bilder mit Ihnen; bei Verlaufskontrollen erfolgt der genaue Vergleich mit den Vorbildern im schriftlichen Befund.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund mit Herdlokalisation und Vergleich zur Voruntersuchung in der Regel nach 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 1 bis 1,5 Stunden.

Vorbereitung

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  • Keine Nüchternpflicht
  • Vorbilder möglichst schon vor dem Termin zur Verfügung stellen
  • Bei Kontrastmittel: Nierenwerte mitbringen, falls bekannt

Befund

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Herde mit Höhe, Länge (Anzahl der Wirbelsegmente), Lage im Querschnitt und Kontrastmittelaufnahme, Rückenmarksweite, Höhlenbildung, Gefäßzeichen, Einengung des Spinalkanals, Vergleich mit Voruntersuchungen.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

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  • Kleine Herde im Rückenmark sind wegen der geringen Größe des Organs und Bewegungen durch Atmung und Liquorpulsation schwieriger zu erfassen als im Gehirn.
  • Die MRT liefert Muster, keine endgültige Diagnose; diese stellt die Neurologie aus Klinik, Liquor- und Laborbefunden zusammen mit der Bildgebung.

Quellen

Fragen

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Wie lange dauert es?
Üblich sind 30–45 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

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Was mitbringen

  • Alle Vor-MRTs auf CD bzw. als Download-Link
  • Neurologische Arztbriefe
  • Medikamentenliste
  • Implantatausweis
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Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Neurologischer Befund und vermutete Höhe der Schädigung
  • Bekannte Diagnose (MS, NMOSD, MOGAD) und aktuelle Therapie
  • Liquor- und Antikörperbefunde, falls vorhanden
  • Kreatinin bei geplanter Kontrastmittelgabe
BildversandVor-MRTs von Kopf und Wirbelsäule als DICOM vorab – für die Verlaufsbeurteilung entscheidend.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

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