MRT Sprunggelenk

Gelenke

MRT Sprunggelenk

Nach dem Umknicken keine Besserung: Die MRT Sprunggelenk (Kernspintomographie) zeigt Bandrisse, Syndesmosen-, Sehnen- und Knorpel-Knochen-Schäden strahlenfrei. Basis für die Therapieplanung.

oben
In der Röhre
20–30
Befund
1–3

Für wen

oben

Für Menschen nach Umknicktrauma mit anhaltenden Beschwerden, bei chronischer Instabilität oder unklaren Sprunggelenkschmerzen, für die eine MRT Sprunggelenk in Frankfurt Bänder, Sehnen und Knorpel klären soll.

oben

Wann

  • Anhaltende Schmerzen oder Schwellung mehrere Wochen nach Umknicken („Supinationstrauma“), Verdacht auf Bandriss oder Syndesmosenverletzung
  • Chronische Instabilität des oberen Sprunggelenks vor einer geplanten Bandoperation
  • Verdacht auf Knorpel-Knochen-Schaden am Sprungbein (osteochondrale Läsion) bei belastungsabhängigem Tiefenschmerz
  • Beschwerden an Achillessehne, Peroneus- oder Tibialis-posterior-Sehne (Entzündung, Längsriss, Ruptur)
  • Verdacht auf Ermüdungsbruch oder Knochenmarködem bei unauffälligem Röntgenbild

Wann nicht

  • Frisches Umknicktrauma, bei dem nach den klinischen Entscheidungsregeln zunächst ein Röntgenbild oder gar keine Bildgebung sinnvoll ist
  • Vollständige Achillessehnenruptur, die klinisch und im Ultraschall eindeutig ist, wenn kein Zusatznutzen für die Therapieplanung erwartet wird
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher)

Was die Bilder beantworten

oben
  • Protonendichte mit Fettsättigung in drei Ebenen: Außenbänder, Syndesmose, Knochenmarködem
  • Axiale Schichten senkrecht zu den Sehnen: Peroneus- und Tibialis-posterior-Sehne, Achillessehne
  • T1: Knochenstruktur, Bruchlinien, Knorpel-Knochen-Fragmente
  • Kontrastmittel nur bei Verdacht auf Entzündung, Infektion oder Tumor

Ablauf

oben
  1. Ankommen

    Anmeldung, Seite, Zeitpunkt und Mechanismus des Umknickens.

  2. Aufklärung

    Fuß wird in der Spule fixiert und sollte still bleiben. Kontrastmittel nur bei passender Frage.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Füße voran, Sprunggelenk in Neutralstellung in der Fuß-/Sprunggelenkspule.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 20–30 Minuten.

  5. Gespräch

    Die Bilder werden Ihnen nach der Untersuchung erläutert.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund in der Regel nach 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 45 Minuten bis 1 Stunde.

Vorbereitung

oben
  • Keine Nüchternpflicht
  • Strümpfe mit Metallfäden (z.B. Silberfasern) vermeiden
  • Tape-Verbände vorher entfernen

Befund

oben

Außen- und Innenbänder, Syndesmose, Knorpel des Sprungbeins und der Schienbeingelenkfläche, Sehnen (Achilles-, Peroneus-, Tibialis-posterior-Sehne), Knochenmark, Erguss, Weichteile.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

oben
  • Alte, vernarbte Bandverletzungen können in der MRT verdickt, aber stabil wirken; die mechanische Stabilität beurteilt die klinische Untersuchung.
  • Freie Gelenkkörper und knöcherne Ausrisse sind in der CT oft präziser darstellbar.

Quellen

Fragen

oben
Wie lange dauert es?
Üblich sind 20–30 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

oben

Was mitbringen

  • Röntgenbilder, sofern vorhanden
  • Operationsberichte
  • Implantatausweis
  • Orthese bitte ablegen können
Termin buchen
Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Seite, Unfalldatum, Instabilitätsgefühl
  • Verdacht: Außenband, Syndesmose, Sehne, Knorpel
  • Bisherige Behandlung (Orthese, Physiotherapie)
  • Voroperationen und Implantate
BildversandRöntgen des Sprunggelenks vorab.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

Termin online buchen