MRT Becken-Bein-Arterien

Gefäße

MRT Becken-Bein-Arterien

Schaufensterkrankheit (pAVK): MR-Angiografie Becken-Bein von der Bauchaorta bis zum Fuß, ohne Katheter und Röntgenstrahlung. Wenn der Ultraschall offen bleibt oder eine Gefäßbehandlung ansteht.

oben
In der Röhre
30–45
Befund
1–3

Für wen

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Für Patientinnen und Patienten mit Wadenschmerzen beim Gehen (Schaufensterkrankheit, pAVK), schlecht heilenden Wunden an den Füßen oder vor einer geplanten Gefäßbehandlung – MRT Becken-Bein-Arterien in Frankfurt als nicht-invasive Gefäßdarstellung.

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Wann

  • Belastungsabhängige Schmerzen in Wade, Oberschenkel oder Gesäß beim Gehen (Claudicatio intermittens), wenn der Ultraschall die Gefäße nicht eindeutig beurteilen kann
  • Planung einer Katheterbehandlung oder Bypass-Operation: Übersicht der Gefäße von der Bauchaorta bis zu den Füßen
  • Kritische Durchblutungsstörung mit Ruheschmerz oder nicht heilenden Wunden zur Darstellung der Unterschenkel- und Fußarterien
  • Verlaufskontrolle nach Gefäßeingriff bei erneuten Beschwerden
  • Seltene Ursachen bei jüngeren Menschen, z.B. Einklemmung der Kniekehlenarterie (Entrapment) oder zystische Gefäßwanderkrankung

Wann nicht

  • Plötzlich kaltes, blasses, schmerzhaftes Bein (akuter Gefäßverschluss): sofort Notruf 112
  • Erste Abklärung einer Schaufensterkrankheit: zuerst Knöchel-Arm-Index und farbkodierter Ultraschall
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher)

Was die Bilder beantworten

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  • Kontrastmittelgestützte MR-Angiografie in mehreren Stationen (Becken, Oberschenkel, Unterschenkel) mit Tischverschiebung
  • Zeitaufgelöste Sequenzen der Unterschenkel, damit Arterien nicht von früh einströmenden Venen überlagert werden
  • Bei deutlich verminderter Nierenleistung: Gefäßdarstellung ohne Kontrastmittel (z.B. Flow- bzw. Subtraktionstechniken)
  • Quellbilder zusätzlich zu den 3D-Rekonstruktionen

Ablauf

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  1. Ankommen

    Anmeldung, Gehstrecke, Wunden, Vorbehandlungen und Stents, Nierenwerte.

  2. Aufklärung

    Venenzugang für das Kontrastmittel; während der Tisch die Stationen abfährt, bitte nicht bewegen. Eine Blutdruckmanschette am Oberschenkel kann die Unterschenkeldarstellung verbessern.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Füße voran, Spulen über Becken und Beinen, Beine leicht fixiert.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 30–45 Minuten.

  5. Gespräch

    Die Gefäßdarstellung wird Ihnen nach der Untersuchung erklärt; die Etagenbeurteilung steht im schriftlichen Befund.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund mit Etagen- und Stenosebeschreibung in der Regel nach 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 1 bis 1,5 Stunden.

Vorbereitung

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  • Keine Nüchternpflicht
  • Wundverbände an den Füßen können belassen werden
  • Medikamente, insbesondere Blutverdünner, wie verordnet einnehmen

Befund

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Bauchaorta, Becken-, Oberschenkel-, Knie-, Unterschenkel- und Fußarterien beidseits mit Engstellen und Verschlüssen (Lage, Länge, Grad), Umgehungskreisläufe, Zustand nach Stent oder Bypass, Zufallsbefunde.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

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  • Starke Gefäßverkalkungen werden in der MRT nicht dargestellt, und der Grad einer Engstelle kann überschätzt werden.
  • Metallstents verursachen Auslöschungen, sodass das Gefäßinnere im Stent oft nicht beurteilt werden kann.

Quellen

Fragen

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Wie lange dauert es?
Üblich sind 30–45 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

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Was mitbringen

  • Gefäßbefunde (Ultraschall, Knöchel-Arm-Index)
  • Berichte über Gefäßeingriffe
  • Aktuelle Nierenwerte
  • Implantatausweis
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Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Klinisches Stadium (Gehstrecke, Ruheschmerz, Wunden)
  • Vorbehandlungen (Stents, Bypass) mit Lage
  • Kreatinin bzw. GFR
  • Geplante Therapie
BildversandDuplexbefund und Knöchel-Arm-Index vorab.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

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