MRT Brustwirbelsäule (BWS)

Wirbelsäule

MRT Brustwirbelsäule (BWS)

Frischer Wirbelbruch, Metastase, Entzündung: MRT BWS (Kernspintomographie Brustwirbelsäule) zeigt Wirbelkörper und Brustmark strahlenfrei. Hilfreich bei Osteoporose und Tumorleiden.

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In der Röhre
20–30
Befund
1–3

Für wen

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Für Menschen mit anhaltenden Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule zwischen den Schulterblättern, mit Verdacht auf Wirbelkörperbruch bei Osteoporose oder bekannter Tumorerkrankung – MRT Brustwirbelsäule (BWS) in Frankfurt am Main.

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Wann

  • Neu aufgetretener Rückenschmerz in Höhe der Brustwirbel bei Osteoporose: Frage nach frischem Wirbelkörpereinbruch und dessen Alter, z.B. vor einer Zementstabilisierung
  • Bekannte Tumorerkrankung mit Rückenschmerzen: Suche nach Metastasen in Wirbelkörpern und Beurteilung des Spinalkanals
  • Verdacht auf Entzündung von Bandscheibe und Wirbelkörper (Spondylodiszitis), z.B. mit Fieber oder erhöhten Entzündungswerten
  • Gürtelförmig ausstrahlende Schmerzen oder Gefühlsstörungen am Rumpf mit Frage nach thorakalem Bandscheibenvorfall oder Nervenwurzelreizung
  • Gangstörung oder Gefühlsstörung der Beine, wenn die Ursache im Brustmark vermutet wird

Wann nicht

  • Akuter Brustschmerz mit Druckgefühl, Luftnot oder Ausstrahlung in den linken Arm: hier muss zuerst eine Herz- oder Lungenursache ausgeschlossen werden (Notruf 112)
  • Haltungsbeschwerden ohne Warnzeichen bei jungen Menschen: zunächst klinische und physiotherapeutische Abklärung
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher)

Was die Bilder beantworten

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  • Sagittale T1 und STIR über die gesamte Brustwirbelsäule: frischer oder alter Wirbelkörperbruch, Metastasen, Knochenmark
  • T2 sagittal und axial: Bandscheiben, Weite des Spinalkanals, Brustmark
  • Zählhilfe über Hals- oder Lendenwirbelsäule, damit die betroffene Etage eindeutig benannt werden kann
  • Kontrastmittel bei Tumor-, Entzündungs- oder unklarer Rückenmarksfrage

Ablauf

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  1. Ankommen

    Anmeldung, Schmerzhöhe, bekannte Osteoporose oder Tumorerkrankung.

  2. Aufklärung

    Ruhig liegen trotz Rückenschmerz; Polster werden angeboten. Kontrastmittel nur bei passender Frage.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Wirbelsäulenspule im Tisch, Knie unterpolstert.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 20–30 Minuten.

  5. Gespräch

    Nach der Messung werden die Aufnahmen der Brustwirbelsäule mit Ihnen besprochen.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund mit Angabe der Wirbelhöhe in der Regel innerhalb von 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 45 Minuten bis 1 Stunde.

Vorbereitung

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  • Keine Nüchternpflicht
  • BH mit Metallbügel vorab ablegen bzw. Wechselkleidung nutzen
  • Schmerzmittel wie verordnet einnehmen

Befund

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Wirbelhöhe (BWK 1–12), frische oder ältere Wirbelkörperbrüche mit Höhenminderung, Hinterkantenbeteiligung, Knochenmarkveränderungen, Bandscheiben, Spinalkanal und Brustmark, paravertebrale Weichteile.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

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  • Die Unterscheidung zwischen osteoporotischem und tumorbedingtem Wirbelkörperbruch gelingt in den meisten, aber nicht in allen Fällen; im Zweifel ist eine Verlaufskontrolle oder Gewebeprobe nötig.
  • Schmerzen der Brustwirbelsäule gehen häufig von Muskeln und Rippenwirbelgelenken aus, die sich in der MRT nicht immer als auffälliger Befund zeigen.

Quellen

Fragen

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Wie lange dauert es?
Üblich sind 20–30 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

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Was mitbringen

  • Röntgen-, CT- oder MRT-Vorbilder
  • Befunde zu Osteoporose oder Tumorerkrankung
  • Implantatausweis
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Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Schmerzhöhe und Beginn (nach Bagatelltrauma, spontan)
  • Osteoporose, Tumorerkrankung, Entzündungswerte
  • Neurologische Defizite
  • Geplante Intervention (z.B. Zementstabilisierung)
BildversandRöntgen der BWS bzw. Vor-MRT oder CT vorab.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

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