MRT Halsgefäße (Halsschlagader)

Gefäße

MRT Halsgefäße (Halsschlagader)

Engstellen und Wandveränderungen von Halsschlagader und Wirbelarterien, ohne Katheter und Röntgenstrahlung. MR-Angiografie der Halsgefäße (Kernspintomographie) bei unsicherem Ultraschall oder vor einer Behandlung.

oben
In der Röhre
20–30
Befund
1–3

Für wen

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Für Patientinnen und Patienten mit einer im Ultraschall festgestellten oder vermuteten Verengung der Halsschlagader (Carotis), vor einer Gefäßoperation oder Stentbehandlung und bei Verdacht auf Einriss der Gefäßwand außerhalb der Akutphase – MRT Halsgefäße in Frankfurt.

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Wann

  • Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose), wenn der Grad im Ultraschall unsicher ist oder zusätzliche Gefäßveränderungen die Beurteilung erschweren
  • Planung einer Operation oder Stentbehandlung der Halsschlagader: Darstellung von Aortenbogen bis Schädelbasis
  • Verdacht auf Einriss der Gefäßwand (Dissektion) von Halsschlagader oder Wirbelarterie nach Nackentrauma oder bei einseitigem Hals-/Kopfschmerz, nach notfallmäßiger Abklärung
  • Verengungen oder Fehlbildungen der Wirbelarterien bei Schwindel mit neurologischen Begleitsymptomen, nach neurologischer Untersuchung
  • Verlaufskontrolle bekannter Gefäßveränderungen, z.B. bei fibromuskulärer Dysplasie oder Gefäßentzündung

Wann nicht

  • Akuter Schlaganfall oder vorübergehende Lähmung/Sprachstörung (TIA): sofort Notruf 112 und Stroke Unit
  • Allgemeines Screening ohne Beschwerden oder Ultraschallbefund: laut Leitlinie nicht empfohlen
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher)

Was die Bilder beantworten

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  • Kontrastmittelgestützte MR-Angiografie vom Aortenbogen bis zur Schädelbasis: Abgänge, Engstellen, Verschlüsse
  • Time-of-Flight-Sequenzen als ergänzende kontrastmittelfreie Darstellung
  • Fettgesättigte T1-Schichten der Gefäßwand: Wandhämatom bei Dissektion, Plaquezusammensetzung
  • Quellbilder zur Messung des Stenosegrades, nicht nur die Rekonstruktion

Ablauf

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  1. Ankommen

    Anmeldung, Ultraschallbefund, neurologische Vorgeschichte, Nierenwerte.

  2. Aufklärung

    Kontrastmittel über die Armvene; während der kurzen Gefäßsequenz bitte nicht schlucken.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Kopf-Hals-Spule, Venenzugang am Arm.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 20–30 Minuten.

  5. Gespräch

    Die Darstellung der Halsgefäße wird im Anschluss mit Ihnen besprochen.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund mit Stenosegrad nach NASCET und Wandbefund in der Regel nach 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 1 Stunde einschließlich Venenzugang.

Vorbereitung

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  • Keine Nüchternpflicht
  • Blutverdünnende Medikamente wie verordnet weiter einnehmen
  • Halsketten und Ohrschmuck ablegen

Befund

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Aortenbogen und Gefäßabgänge, Halsschlagadern und Wirbelarterien beidseits mit Stenosegrad (NASCET), Plaquebeschreibung, Dissektionszeichen, Verlaufsvarianten, intrakranielle Gefäße soweit erfasst.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

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  • Die MR-Angiografie kann den Grad einer Engstelle überschätzen, besonders bei starker Verkalkung oder Bewegung; Ultraschall bleibt das Basisverfahren.
  • Schlucken und Atembewegungen können die Bildqualität im Halsbereich beeinträchtigen.

Quellen

Fragen

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Wie lange dauert es?
Üblich sind 20–30 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

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Was mitbringen

  • Ultraschallbefund der Halsgefäße
  • Neurologische Arztbriefe
  • Aktuelle Nierenwerte
  • Implantatausweis
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Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Seite und Grad der Stenose im Ultraschall
  • Symptomatisch oder asymptomatisch (Ereignis mit Datum)
  • Geplante Therapie (Operation, Stent)
  • Kreatinin
BildversandDuplexbefund vorab.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

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