MRT Halswirbelsäule (HWS)

Wirbelsäule

MRT Halswirbelsäule (HWS)

Armbeschwerden aus dem Nacken: Bandscheibenvorfall oder knöcherne Enge, Rückenmark beteiligt? Die MRT HWS (Kernspintomographie der Halswirbelsäule) klärt das ohne Röntgenstrahlung.

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In der Röhre
20–30
Befund
1–3

Für wen

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Für Patientinnen und Patienten mit Nackenschmerzen, die in Schulter, Arm oder Hand ausstrahlen, mit Kribbeln, Taubheit oder Kraftverlust in den Armen oder mit Gangunsicherheit – die MRT Halswirbelsäule (HWS) in Frankfurt klärt Bandscheiben, Nervenwurzeln und Rückenmark.

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Wann

  • Nackenschmerz mit Ausstrahlung in Arm oder Hand (zervikale Radikulopathie), der über einige Wochen anhält oder mit Gefühlsstörung bzw. Kraftverlust einhergeht
  • Zeichen einer Rückenmarksbeteiligung (zervikale Myelopathie): Ungeschicklichkeit der Hände, Gangunsicherheit, beidseitige Gefühlsstörungen
  • Anhaltende neurologische Beschwerden nach Beschleunigungstrauma („Schleudertrauma“), wenn ein Bruch bereits ausgeschlossen ist
  • Verdacht auf Entzündung (Spondylodiszitis), Tumor oder Metastase im Bereich der Halswirbel
  • Rheumatoide Arthritis mit Frage nach Instabilität oder Entzündung im Bereich der oberen Halswirbel (Atlas, Axis)

Wann nicht

  • Frischer Nackenschmerz ohne neurologische Ausfälle und ohne Warnzeichen: in den ersten Wochen ist meist keine Bildgebung nötig
  • Unfall mit Verdacht auf Halswirbelbruch: zunächst CT bzw. Notaufnahme
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher); nach Versteifungsoperation ist die Beurteilung in Höhe des Metalls eingeschränkt

Was die Bilder beantworten

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  • T2 sagittal: Bandscheiben, Weite des Spinalkanals, Signal im Rückenmark
  • T2 axial an den Bandscheibenetagen: Einengung der Nervenaustrittslöcher (Neuroforamina) und Bezug zur Nervenwurzel
  • T1 sagittal und STIR: Knochenmark, Wirbelkörperbrüche, Entzündung
  • Kontrastmittel nur bei Verdacht auf Entzündung, Tumor oder unklarer Rückenmarksveränderung

Ablauf

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  1. Ankommen

    Anmeldung, Seite der Ausstrahlung, Beschwerdedauer, frühere Operationen an der Halswirbelsäule.

  2. Aufklärung

    Möglichst wenig schlucken während der Messungen, da dies Bewegungsunschärfe verursacht. Kontrastmittel nur bei konkretem Verdacht.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Kopf-Hals-Spule, Kopf mit Polstern stabilisiert.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 20–30 Minuten.

  5. Gespräch

    Die Aufnahmen der Halswirbelsäule werden Ihnen im Anschluss gezeigt und besprochen.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund mit Etagenangabe in der Regel nach 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 45 Minuten bis 1 Stunde.

Vorbereitung

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  • Keine Nüchternpflicht
  • Halsketten, Ohrringe und herausnehmbaren Zahnersatz mit Metall ablegen
  • Bei starken Schmerzen Schmerzmittel wie verordnet einnehmen, damit ruhiges Liegen möglich ist

Befund

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Etage (z.B. HWK 5/6), Seite und Art der Bandscheibenveränderung, Weite von Spinalkanal und Neuroforamina, Kontakt zur Nervenwurzel, Rückenmarkssignal, Wirbelgelenke, Knochenmark.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

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  • Bandscheibenvorwölbungen und Verschleißzeichen sind ab dem mittleren Lebensalter sehr häufig, auch ohne Beschwerden. Entscheidend ist, ob der Befund zur Ausstrahlung und zum neurologischen Bild passt.
  • Die Stabilität der Halswirbelsäule bei Bewegung wird in der Standard-MRT im Liegen nicht beurteilt; dafür sind Funktionsaufnahmen nötig.

Quellen

Fragen

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Wie lange dauert es?
Üblich sind 20–30 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

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Was mitbringen

  • Vorbilder und Vorbefunde der Halswirbelsäule
  • Neurologische Befunde (z.B. Nervenleitmessung)
  • Operationsberichte, Implantatausweis
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Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Ausstrahlung (Seite, betroffene Finger) und neurologischer Befund
  • Myelopathie-Zeichen (Gang, Feinmotorik, Reflexe)
  • Voroperationen und Implantate
  • Ob Kontrastmittel wegen Infekt- oder Tumorverdacht nötig ist
BildversandRöntgen oder Vor-MRT vorab.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

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