MRT Lendenwirbelsäule (LWS)

Wirbelsäule

MRT Lendenwirbelsäule (LWS)

Ischiasschmerz, der bleibt, neurologische Ausfälle, geplante Injektion oder Operation: Die MRT LWS (Kernspintomographie der Lendenwirbelsäule) zeigt Bandscheibe, Nervenwurzeln und Spinalkanal strahlenfrei.

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In der Röhre
20–30
Befund
1–3

Für wen

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Für Menschen mit Kreuzschmerzen und Ischiasbeschwerden, die über Wochen anhalten oder mit Gefühlsstörung bzw. Schwäche im Bein einhergehen, und für alle mit nachlassender Gehstrecke durch Rücken- und Beinschmerzen – MRT Lendenwirbelsäule (LWS) in Frankfurt.

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Wann

  • Ischiasschmerz mit Ausstrahlung ins Bein unterhalb des Knies, der trotz Behandlung über etwa sechs Wochen anhält
  • Gefühlsstörung oder Kraftverlust im Bein (z.B. Fußheberschwäche) mit Frage nach Bandscheibenvorfall und Nervenwurzelkompression
  • Nachlassende Gehstrecke mit Bein- und Rückenschmerz, die sich beim Vorbeugen bessert: Verdacht auf Einengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose)
  • Erneute Beschwerden nach Bandscheibenoperation: Unterscheidung zwischen Narbengewebe und erneutem Vorfall
  • Warnzeichen wie bekannte Tumorerkrankung, Fieber, ungewollter Gewichtsverlust oder Bruchverdacht bei Osteoporose

Wann nicht

  • Akuter, nicht-spezifischer Kreuzschmerz ohne Warnzeichen in den ersten Wochen: die Leitlinie empfiehlt hier keine routinemäßige Bildgebung
  • Plötzliche Blasen- oder Mastdarmstörung, Taubheit im Reithosenbereich oder rasch zunehmende Lähmung (Cauda-equina-Syndrom): sofort in die Klinik
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher)

Was die Bilder beantworten

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  • T2 sagittal und axial: Bandscheibenvorfall, Spinalkanalweite, Nervenwurzeln in den Recessus und Neuroforamina
  • T1 sagittal: Knochenmark, Wirbelgleiten, Bandscheibenfach
  • STIR bzw. fettgesättigte Sequenz: aktivierte Grund- und Deckplatten (Modic-Veränderungen), frischer Bruch, Entzündung
  • Kontrastmittel nach Bandscheibenoperation zur Narben-/Vorfall-Unterscheidung sowie bei Infekt- oder Tumorverdacht

Ablauf

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  1. Ankommen

    Anmeldung, Schmerzausstrahlung (Seite, bis wohin), Voroperationen.

  2. Aufklärung

    Knierolle zur Entlastung des Rückens; Kontrastmittel nur nach Operation oder bei Infekt-/Tumorverdacht.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Wirbelsäulenspule, Knie angewinkelt auf einem Polster.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 20–30 Minuten.

  5. Gespräch

    Die Bilder der Lendenwirbelsäule werden Ihnen nach der Untersuchung erklärt.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund mit Etage, Seite und Grad der Einengung in der Regel nach 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 45 Minuten bis 1 Stunde.

Vorbereitung

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  • Keine Nüchternpflicht
  • Schmerzmittel wie verordnet einnehmen
  • Kleidung ohne Metall im Lendenbereich (Gürtel, Nieten)

Befund

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Etage (z.B. LWK 4/5, LWK 5/SWK 1), Art und Richtung eines Bandscheibenvorfalls, betroffene Nervenwurzel, Spinalkanal- und Foramenweite, Wirbelgleiten, Wirbelgelenke (Facettengelenke), Modic-Veränderungen, Iliosakralgelenke in der Übersicht.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

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  • Bandscheibenschäden finden sich auch bei vielen Menschen ohne Rückenschmerzen. Ein MRT-Befund allein begründet keine Operation; die Entscheidung erfolgt zusammen mit klinischem Befund und Verlauf.
  • Die Untersuchung im Liegen kann eine belastungsabhängige Einengung unterschätzen.

Quellen

Fragen

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Wie lange dauert es?
Üblich sind 20–30 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

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Was mitbringen

  • Vorbilder der Lendenwirbelsäule
  • Operationsberichte
  • Implantatausweis
  • Überweisung mit neurologischem Befund
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Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Ausstrahlung (Dermatom, Seite), Kraftgrade, Reflexe
  • Dauer der Beschwerden und bisherige Therapie
  • Voroperationen (Etage, Datum)
  • Warnzeichen (Tumoranamnese, Fieber, Osteoporose)
BildversandVor-MRT oder Röntgen der LWS vorab.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

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