MRT Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Bauch

MRT Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Zysten, Gangveränderungen, solide Herde: MRT Pankreas (Bauchspeicheldrüse) mit MRCP, Kernspintomographie ohne Strahlung – für wiederholte Zystenkontrollen.

oben
In der Röhre
30–40
Befund
1–3

Für wen

oben

Für Patientinnen und Patienten mit Zysten oder unklaren Befunden der Bauchspeicheldrüse, mit chronischer Pankreatitis, erweitertem Pankreasgang oder erhöhtem familiärem Risiko – MRT Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in Frankfurt am Main.

oben

Wann

  • Zystische Veränderung der Bauchspeicheldrüse (z.B. IPMN) zur Einordnung und für Verlaufskontrollen ohne Strahlung
  • Erweiterter Pankreasgang im Ultraschall oder in der CT mit Frage nach Ursache
  • Chronische Pankreatitis: Gangveränderungen, Verkalkungen, Pseudozysten, Organumbau
  • Erhöhtes familiäres oder genetisches Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs im Rahmen einer strukturierten Überwachung, in Absprache mit der Gastroenterologie
  • Anlagevarianten des Pankreasgangs (z.B. Pankreas divisum) bei wiederkehrender Pankreatitis

Wann nicht

  • Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung mit starken Schmerzen: Diagnose und Behandlung in der Klinik; Bildgebung erst bei Komplikationsverdacht
  • Bei begründetem Verdacht auf ein Pankreaskarzinom ist häufig zunächst eine CT mit Kontrastmittel zur Operationsplanung vorgesehen; die MRT ergänzt gezielt
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher)

Was die Bilder beantworten

oben
  • MRCP und dünne T2-Schichten: Pankreasgang, Verbindung von Zysten zum Gang, Wandknoten
  • T1 mit Fettsättigung: Drüsengewebe, Zeichen der chronischen Entzündung
  • Dynamische Kontrastmittelserie und Diffusionswichtung: solide Herde, kontrastmittelaufnehmende Wandanteile in Zysten
  • Je nach Fragestellung Darstellung des Gangs nach Sekretingabe zur Funktionsbeurteilung, sofern verfügbar

Ablauf

oben
  1. Ankommen

    Anmeldung, Vorbefunde (Ultraschall, CT, Endosonographie), Laborwerte, Diabetes.

  2. Aufklärung

    Nüchternheit, Atemkommandos; Kontrastmittel ist bei Zysten- und Tumorfragen in der Regel vorgesehen.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Körperspule auf dem Oberbauch, Venenzugang am Arm.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 30–40 Minuten.

  5. Gespräch

    Die Aufnahmen der Bauchspeicheldrüse werden im Anschluss mit Ihnen besprochen.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund mit Größenangaben und Vergleich zu Vorbefunden in der Regel nach 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 1 Stunde.

Vorbereitung

oben
  • Etwa 4–6 Stunden vorher nüchtern bleiben
  • Insulin bzw. Diabetesmedikamente an die Nüchternphase anpassen – bitte vorher mit dem behandelnden Arzt absprechen
  • Atemanhalten üben

Befund

oben

Lage, Größe und Form von Zysten, Verbindung zum Pankreasgang, Wandverdickungen oder -knoten, Weite des Hauptgangs, solide Herde, Zeichen der chronischen Pankreatitis, Gefäßbeziehungen, Lymphknoten, Vergleich mit Voruntersuchungen.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

oben
  • Kleine Zysten sind häufig und überwiegend harmlos; die Einordnung erfolgt nach Größe, Gangbeziehung und Warnzeichen, nicht nach dem Befund „Zyste“ allein.
  • Für die Analyse von Zystenflüssigkeit oder Gewebeproben ist die Endosonographie zuständig; MRT und Endosonographie ergänzen sich.

Quellen

Fragen

oben
Wie lange dauert es?
Üblich sind 30–40 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

oben

Was mitbringen

  • Vorbilder und Befunde der Bauchspeicheldrüse
  • Laborbefunde
  • Implantatausweis
Termin buchen
Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Zystengröße und Datum der letzten Messung
  • Lipase, CA 19-9, Blutzucker/HbA1c, falls vorhanden
  • Familien- oder genetische Belastung
  • Kreatinin bei geplanter Kontrastmittelgabe
BildversandVorbilder (CT, MRT, Endosonographiebefund) als DICOM vorab.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

Termin online buchen