MRT Aorta

Gefäße

MRT Aorta

Durchmesser und Wand der Aorta (Hauptschlagader) über die ganze Länge, ohne Röntgenstrahlung: MR-Angiografie für Verlaufskontrollen bei Aneurysma und erblichen Aortenerkrankungen.

oben
In der Röhre
30–40
Befund
1–3

Für wen

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Für Patientinnen und Patienten mit erweiterter Brust- oder Bauchschlagader, mit angeborenen Bindegewebs- oder Herzklappenbesonderheiten, nach Aortenoperation oder Stentgraft sowie bei Verdacht auf Gefäßentzündung – MRT Aorta in Frankfurt als strahlungsfreie Verlaufskontrolle.

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Wann

  • Verlaufskontrolle einer erweiterten Brust- oder Bauchschlagader (Aneurysma), besonders wenn wiederholte CT-Untersuchungen vermieden werden sollen
  • Erbliche Bindegewebserkrankungen (z.B. Marfan-Syndrom) oder zweisegelige Aortenklappe: regelmäßige Messung des Aortendurchmessers
  • Nachsorge nach Aortenoperation oder Stentgraft-Behandlung, sofern das Material MRT-geeignet ist
  • Verdacht auf Entzündung der großen Gefäße (z.B. Riesenzellarteriitis, Takayasu-Arteriitis): Wandverdickung und -ödem
  • Angeborene Engstelle der Aorta (Aortenisthmusstenose) im Verlauf

Wann nicht

  • Plötzlicher, reißender Brust- oder Rückenschmerz (Verdacht auf Aortendissektion oder Ruptur): sofort Notruf 112
  • Stentgrafts aus stark artefaktgebendem Material (z.B. Edelstahl), die eine Beurteilung verhindern – hier ist meist die CT erforderlich
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher)

Was die Bilder beantworten

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  • EKG-getriggerte, kontrastmittelfreie 3D-Sequenzen: Durchmesser der Aorta über die gesamte Länge
  • Kontrastmittelgestützte MR-Angiografie: Gefäßabgänge, Engstellen, Endoleaks nach Stentgraft
  • Fettgesättigte Schichten der Gefäßwand vor und nach Kontrastmittel: Wandverdickung und Entzündung
  • Messung senkrecht zur Gefäßachse, damit Verlaufswerte vergleichbar bleiben

Ablauf

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  1. Ankommen

    Anmeldung, letzte Messwerte, Operations- und Stentgraft-Pass, Nierenwerte.

  2. Aufklärung

    EKG-Elektroden auf der Brust, mehrere Atemkommandos; Kontrastmittel je nach Fragestellung.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Körperspulen über Brustkorb und Bauch, EKG-Ableitung, Venenzugang.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 30–40 Minuten.

  5. Gespräch

    Nach der Untersuchung erhalten Sie eine erste Einordnung; die genauen Messwerte im Vergleich zur Voruntersuchung stehen im schriftlichen Befund.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund mit Durchmessern an standardisierten Messpunkten in der Regel nach 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 1 bis 1,5 Stunden.

Vorbereitung

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  • Keine Nüchternpflicht
  • Blutdruckmedikamente wie gewohnt einnehmen
  • Atemanhalten üben

Befund

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Aortendurchmesser an standardisierten Punkten (Aortenwurzel, aufsteigende Aorta, Bogen, absteigende und Bauchaorta), Abgänge, Engstellen, Wandverdickung, Dissektionszeichen, nach Stentgraft Lage und Endoleaks, Vergleich mit Vormessungen.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

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  • Verkalkungen der Gefäßwand werden in der MRT nicht dargestellt; für deren Beurteilung ist die CT besser geeignet.
  • Bei Kontrollen eines kleinen Bauchaortenaneurysmas ist der Ultraschall nach den Leitlinien das Verfahren der ersten Wahl.

Quellen

Fragen

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Wie lange dauert es?
Üblich sind 30–40 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

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Was mitbringen

  • Vorbilder und Befunde
  • Stentgraft- oder Implantatpass
  • Aktuelle Nierenwerte
  • Medikamentenliste
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Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Bekannte Durchmesser mit Datum
  • Grunderkrankung (Marfan, bikuspide Klappe, Vaskulitis)
  • Art des Stentgrafts bzw. der Operation
  • Kreatinin
BildversandVorbilder (CT, MRT, Echokardiografie) als DICOM vorab – für den Messvergleich entscheidend.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

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