MRT Fuß

Extremitäten

MRT Fuß

Ermüdungsbruch, Nervenknoten zwischen den Zehen, Plantarfasziitis, Knocheninfekt bei Diabetes: MRT Fuß (Kernspintomographie) als Basis für Belastungspause, Einlage oder Therapie.

oben
In der Röhre
25–35
Befund
1–3

Für wen

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Für Menschen mit Vorfuß-, Mittelfuß- oder Fersenschmerzen, bei Verdacht auf Ermüdungsbruch, Morton-Neurom oder Entzündung – auch bei Diabetes, die mit einer MRT Fuß in Frankfurt genauer abgeklärt werden sollen.

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Wann

  • Vorfußschmerz mit Taubheitsgefühl zwischen den Zehen: Verdacht auf Morton-Neurom oder Schleimbeutelentzündung zwischen den Mittelfußköpfchen
  • Belastungsschmerz im Mittelfuß bei Läufern oder nach Wanderung („Marschfraktur“): Ermüdungsbruch, oft bevor er im Röntgen sichtbar ist
  • Hartnäckiger Fersenschmerz mit Frage nach Entzündung oder Riss der Plantarfaszie bzw. Stressfraktur des Fersenbeins
  • Diabetisches Fußsyndrom: Frage nach Knochenentzündung (Osteomyelitis), Abszess oder Charcot-Fuß
  • Schmerzen unter einem Mittelfußköpfchen mit Frage nach Verletzung der Plantarplatte oder Durchblutungsstörung (z.B. Morbus Köhler)

Wann nicht

  • Hallux valgus oder Arthrose des Großzehengrundgelenks ohne Zusatzfrage: die Beurteilung erfolgt im Röntgen unter Belastung
  • Frische Verletzung mit eindeutigem Bruch im Röntgen
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher)

Was die Bilder beantworten

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  • Fettgesättigte Sequenzen (STIR, PD-fs): Knochenmarködem bei Ermüdungsbruch, Osteomyelitis oder Charcot-Fuß
  • T1: Bruchlinie, Ersatz des Fettmarks bei Knochenentzündung – wichtig zur Abgrenzung von reinem Ödem
  • Koronare und axiale Schichten des Vorfußes, ggf. in Bauchlage: Morton-Neurom, Plantarplatte
  • Kontrastmittel bei Infektverdacht (Abszess, Fistel) oder Weichteilknoten

Ablauf

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  1. Ankommen

    Anmeldung, Seite und genaue Lokalisation (Ferse, Mittelfuß, Vorfuß, Zehe), bei Diabetes Angabe von Wunden.

  2. Aufklärung

    Fuß wird in der Spule fixiert; bei Infekt- oder Knotenfrage Kontrastmittel über die Vene.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Fuß in der Fußspule; für den Vorfuß teils Bauchlage mit gestrecktem Fuß.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 25–35 Minuten.

  5. Gespräch

    Nach der Untersuchung gehen wir die Aufnahmen mit Ihnen durch.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund nach üblicherweise 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 45 Minuten bis 1 Stunde.

Vorbereitung

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  • Keine Nüchternpflicht
  • Wundverbände können meist belassen werden; bitte bei der Anmeldung angeben
  • Socken ohne Metallfasern tragen

Befund

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Fußwurzel- und Mittelfußknochen mit Ödem, Bruchlinien und Fettmark, Gelenke, Plantarfaszie, Plantarplatten, Zwischenzehenräume, Sehnen, Weichteile mit Abszess oder Fistel.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

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  • Beim diabetischen Fuß kann die Unterscheidung zwischen Charcot-Fuß und Knochenentzündung auch in der MRT schwierig sein; die Gewebeprobe bzw. Knochenbiopsie bleibt im Zweifel entscheidend.
  • Kleine Morton-Neurome unter etwa 5 mm sind nicht immer sicher abgrenzbar; die klinische Untersuchung bleibt wichtig.

Quellen

Fragen

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Wie lange dauert es?
Üblich sind 25–35 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

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Was mitbringen

  • Röntgenbilder des Fußes
  • Wundbefunde und Laborwerte bei Diabetes
  • Implantatausweis
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Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Seite und Lokalisation
  • Diabetes, Wunden, Entzündungswerte
  • Belastungsprofil bei Verdacht auf Ermüdungsbruch
  • Kreatinin bei geplanter Kontrastmittelgabe
BildversandRöntgen des Fußes unter Belastung vorab.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

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