MRT Unterarm

Extremitäten

MRT Unterarm

Überlastung, unklare Schwellung, eingeengter Nerv: MRT Unterarm (Kernspintomographie) zeigt Muskeln, Sehnen, Nervenäste, Elle und Speiche – ergänzend zu Ultraschall und Röntgen.

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In der Röhre
25–35
Befund
1–3

Für wen

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Für Menschen mit belastungsabhängigen Unterarmschmerzen (z.B. bei Kletter-, Ruder- oder Kraftsport), Nervenkompressionen, Schwellungen oder Verletzungen zwischen Ellenbogen und Handgelenk, die mit einer MRT Unterarm in Frankfurt genauer abgeklärt werden sollen.

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Wann

  • Weichteilschwellung oder Knoten an der Beuge- oder Streckseite des Unterarms, der im Ultraschall nicht eindeutig zuzuordnen ist
  • Belastungsabhängiger Schmerz mit Frage nach Stressreaktion von Elle oder Speiche oder nach Sehnenscheidenentzündung (z.B. Intersektionssyndrom)
  • Kraftverlust beim Strecken der Finger oder Kribbeln mit Frage nach Engstelle eines Nervenastes (z.B. Supinatorloge, Pronator teres)
  • Muskel- oder Sehnenverletzung nach Sport- oder Arbeitsunfall
  • Verdacht auf Entzündung von Knochen oder Weichteilen (Phlegmone, Abszess, Osteomyelitis)

Wann nicht

  • Akuter Unterarmbruch: zunächst Röntgen
  • Verdacht auf akutes Kompartmentsyndrom (starke Schwellung, Schmerz, Gefühlsstörung nach Verletzung): Notfall, sofort Klinik
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher); einliegende Platten an Elle oder Speiche schränken die Bildqualität lokal ein

Was die Bilder beantworten

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  • T1 axial und längs: Anatomie der Muskeln, Fettanteil eines Befundes, Knochenmark
  • Fettgesättigte T2 bzw. STIR: Ödem in Muskulatur oder Knochen, Sehnenscheidenflüssigkeit
  • Hochauflösende axiale Schichten entlang des Nervenverlaufs bei Kompressionsfrage
  • Kontrastmittel bei Knoten, Entzündung oder Abszessfrage

Ablauf

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  1. Ankommen

    Anmeldung, Seite und genaue Schmerzlokalisation, Sportart oder berufliche Belastung.

  2. Aufklärung

    Unterarm wird ruhig in der Spule gelagert; Kontrastmittel nur bei Knoten- oder Entzündungsfrage.

  3. Lagerung

    Rückenlage mit Arm neben dem Körper oder Bauchlage mit vorgestrecktem Arm, je nach Länge der zu untersuchenden Region.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 25–35 Minuten.

  5. Gespräch

    Im Anschluss besprechen wir die Aufnahmen mit Ihnen.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund nach in der Regel 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 45 Minuten bis 1 Stunde.

Vorbereitung

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  • Keine Nüchternpflicht
  • Uhr und Armbänder ablegen
  • Schmerzhafte Stelle bei der Anmeldung zeigen

Befund

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Muskellogen der Beuger und Strecker, Sehnen und Sehnenscheiden, Elle und Speiche mit Knochenmark, Nervenverlauf, Weichteilbefunde mit Größe und Kontrastverhalten.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

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  • Ein chronisches belastungsabhängiges Kompartmentsyndrom lässt sich mit der Standard-MRT in Ruhe nicht sicher nachweisen; entscheidend ist die klinische Diagnostik, ggf. mit Logendruckmessung.
  • Die Nervenfunktion wird neurologisch gemessen; die MRT zeigt nur Folgezeichen wie Muskelödem oder Nervenschwellung.

Quellen

Fragen

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Wie lange dauert es?
Üblich sind 25–35 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

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Was mitbringen

  • Röntgen- und Ultraschallbefunde
  • Neurologische Befunde
  • Implantatausweis bzw. Operationsbericht
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Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Seite und Höhe der Beschwerden (ellenbogennah, Mitte, handgelenknah)
  • Belastungsprofil (Sportart, Beruf)
  • Neurologischer Befund
  • Implantate (Platten, Schrauben)
BildversandRöntgen- und Ultraschallbilder vorab, bei Nervenfrage auch die neurologische Messung.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

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