MRT Halsweichteile

Hals

MRT Halsweichteile

Tiefe Halsräume, Muskeln, Gefäße, Lymphknoten: Die MRT Halsweichteile (Kernspintomographie) zeigt, wie weit ein Befund reicht. Ergänzt Ultraschall und Spiegeluntersuchung.

oben
In der Röhre
25–35
Befund
1–3

Für wen

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Für Patientinnen und Patienten mit einer tastbaren Schwellung am Hals, Schluckbeschwerden oder einem Befund in Mundhöhle oder Rachen, der in der Tiefe genauer beurteilt werden soll – MRT Halsweichteile in Frankfurt am Main auf HNO-ärztliche oder hausärztliche Überweisung.

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Wann

  • Tastbarer Knoten oder Schwellung am Hals bei Erwachsenen, die über mehrere Wochen bestehen bleibt
  • Verdacht auf Tumor der Mundhöhle, Zunge, Mandeln oder des Rachens (Oropharynx, Nasopharynx): Ausdehnung in die Tiefe
  • Angeborene Fehlbildungszysten (z.B. seitliche oder mittlere Halszyste) vor einer Operation
  • Abklingende Halsentzündung mit Frage nach Abszessrest oder Einschmelzung in den tiefen Halsräumen
  • Nachsorge nach Operation oder Bestrahlung eines Kopf-Hals-Tumors, wenn die Unterscheidung zwischen Narbe und Rezidiv gefragt ist

Wann nicht

  • Akute Atemnot, Unfähigkeit zu schlucken oder Speichelfluss bei Halsentzündung: Notfall, sofortige HNO-Klinik
  • Schilddrüsenknoten als erste Bildgebung: hier ist der Ultraschall das Verfahren der Wahl
  • Nicht MRT-fähiges Implantat (z.B. Herzschrittmacher)

Was die Bilder beantworten

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  • T2 mit und ohne Fettsättigung axial und koronar: Weichteilknoten, Zysten, Ödem in den Halsräumen
  • T1 ohne Fettsättigung: Fettlamellen zwischen den Halsräumen, deren Unterbrechung auf Infiltration hinweist
  • T1 mit Fettsättigung nach Kontrastmittel: Tumorausdehnung, Abszesswand
  • Diffusionswichtung: Unterscheidung von Narbe und Tumorgewebe in der Nachsorge

Ablauf

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  1. Ankommen

    Anmeldung, Lage und Dauer der Schwellung, Voroperationen oder Bestrahlung.

  2. Aufklärung

    Vor der Untersuchung wird erklärt, wann geschluckt werden darf und wann nicht. Kontrastmittel über eine Armvene ist bei dieser Fragestellung üblich.

  3. Lagerung

    Rückenlage, Hals-Spule, Kopf und Schultern bequem abgestützt.

  4. Untersuchung

    Üblich sind etwa 25–35 Minuten.

  5. Gespräch

    Wir zeigen Ihnen die Aufnahmen und erläutern den Befund im Anschluss.

  6. Schriftlicher Befund

    Schriftlicher Befund mit Angabe der betroffenen Halsräume in der Regel nach 1–3 Tagen.

  7. Aufenthalt in der Praxis

    Circa 1 Stunde.

Vorbereitung

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  • Metallhaltige Zahnprothesen vor der Messung herausnehmen
  • Halsketten und Piercings im Mund- und Halsbereich entfernen
  • Keine Nüchternpflicht

Befund

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Betroffener Halsraum (z.B. parapharyngeal, Mundboden, Zungengrund), Größe und Begrenzung einer Raumforderung, Bezug zu Gefäßen, Nerven und Knochen, Lymphknotenstatus, Vergleich mit Voruntersuchungen in der Nachsorge.

Befundung durch Dr. Christopher Behrens oder Dr. Manuel Schloß.

Grenze

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  • Schlucken und Atmen erzeugen Bewegungsartefakte, besonders im Bereich von Zungengrund und Rachen; eine gute Mitarbeit ist für die Bildqualität entscheidend.
  • Oberflächliche Schleimhautveränderungen erkennt die Spiegeluntersuchung durch die HNO-Ärztin oder den HNO-Arzt besser als jede Schnittbildgebung.

Quellen

Fragen

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Wie lange dauert es?
Üblich sind 25–35 Minuten.
Wann kommt der Befund?
Der vollständige schriftliche Befund liegt in der Regel nach 1–3 Werktagen vor.

Termin

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Was mitbringen

  • Ultraschallbilder und HNO-Befunde
  • Operations- und Bestrahlungsberichte
  • Implantatausweis
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Für Zuweiser

Benötigte Angaben

  • Lage, Größe und Dauer der Schwellung
  • Spiegelbefund von Mundhöhle und Rachen
  • Tumoranamnese, Operation oder Bestrahlung mit Datum
  • Kreatinin bei eingeschränkter Nierenfunktion
BildversandUltraschall- und Endoskopiebefund vorab.
RückmeldungBefund an Zuweiser und Patient.
AnrufenTermin

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